Anlässlich unseres Treffens in Berlin entdeckte ich in der Buchhandlung Dussmann das Buch „Friedrich der große Detektiv“ von Philip Kerr, erschienen im Oktober 2017 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.
Auf der Rückseite des Umschlages beschreibt der Verlag den Inhalt:
“«Emil und die Detektive» wäre auch dann Friedrichs Lieblingsbuch, wenn der Autor Erich Kästner nicht zufällig sein Nachbar und Freund wäre. Seit er es gelesen hat, träumt er davon, selbst Detektiv zu werden. Mit seinen Freunden Albert und Viktoria – die so klug ist, dass sie nur «Doktor» genannt wird – hilft er bereits der Berliner Polizei dabei, im Tiergarten verlorene Gegenstände aufzuspüren. Sein älterer Bruder Rolf dagegen schließt sich den Nazis an und beteiligt sich begeistert an der Bücherverbrennung 1933. Friedrich muß mit ansehen, wie dort auch Kästners Bücher verbrannt werden. Und bald darauf setzt die Polizei die Kinder sogar darauf an, den Schriftsteller auszuspionieren! Als dann auch noch ein Mord geschieht, wird Friedrich schlagartig klar, dass die Zeit der Detektivspiele für immer vorbei ist.
Ein spannendes Leseabenteuer von Bestsellerautor Philip Kerr – und ein Hommage an Erich Kästner.“
Das Buch entführt uns in das Berlin der dreißiger Jahre. Ein Junge erlebt die politischen Umbrüche und die damit verbundenen Gefahren. Nicht nur sein von Erich Kästner signiertes Lieblingsbuch wird Opfer der Flammen auf dem Opernplatz. Sein Freund Leo darf als Jude das Gymnasium nicht mehr besuchen und auch die Klassenlehrerin darf als Sozialistin nicht mehr unterrichten. Statt dessen vermittelt der neue Klassenlehrer das Gedankengut der Nazis. Friedrich muß seinen Weg ins Leben finden.
Das Buch ist ein empfehlenswertes Jugendbuch, aber auch Erwachsene können es mit Gewinn lesen – ich habe es auf jeden Fall getan.
Monika
Mehr zum Buch hier.
Samstag, 4. November 2017
Montag, 30. Oktober 2017
Erich Kästner Preis des Presseclubs Dresden verliehen
ICE Erich Kästner
Die Deutsche Bahn wird ab 2018 ihre ICE-Flotte auf das Modell 4 umstellen und dabei 25 neue Züge auf die Schiene setzten. Die Namen der Züge wurden jetzt bekannt gegeben. Mit dabei: Erich Kästner. Näheres dazu hier. Wir hoffen, der Zug wird auf der Strecke Dresden - Berlin oder München - Leipzig - Berlin eingesetzt. Vielen Dank an unser Vorstandsmitglied Thomas von Pluto-Prondzinski, der den Vorschlag eingereicht hat.
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Neulich in Berlin
Die Erich Kästner Gesellschaft hat ihre Jahrestagung 2017 bekanntlich in Berlin abgehalten. Xavier hat zwar das eine oder andere Mitglied davon abgehalten an der Tagung teilzunehmen, doch für die angereisten Mitglieder gab es wieder Neues zu entdecken.
Näheres zu dieser Hausfassade findet ihr auf der facebook-Seite von Stadtführer Michael Bienert.
Und nun ratet wer dort tatsächlich wohnt!
Näheres zu dieser Hausfassade findet ihr auf der facebook-Seite von Stadtführer Michael Bienert.
Und nun ratet wer dort tatsächlich wohnt!
Montag, 16. Oktober 2017
Sachen gibt's ...
Auf eine interessante Variante des 35, Mai machte mich vor einem Jahr das Erich Kästner Museum in Dresden aufmerksam und nun besitze ich endlich ein Exemplar dieser Rarität und kann sie hier dokumentieren:
Das Titelbblatt der 31.Auflage von 1994 sieht so aus:
2013 erscheint dann bereits die 159.Auflage mit diesem Titelblatt:
Lustig. Man möchte doch meinen, am Text korrigiert keiner mehr herum. Oder ist "Südsee" nicht mehr politisch korrekt? Wurde Efraim Langstrumpf nicht seinerzeit zum "Südseekönig"? Sachen gibt's ...
Das Titelbblatt der 31.Auflage von 1994 sieht so aus:
2013 erscheint dann bereits die 159.Auflage mit diesem Titelblatt:
Lustig. Man möchte doch meinen, am Text korrigiert keiner mehr herum. Oder ist "Südsee" nicht mehr politisch korrekt? Wurde Efraim Langstrumpf nicht seinerzeit zum "Südseekönig"? Sachen gibt's ...
Montag, 9. Oktober 2017
Nils Daniel Peiler: ALL ABOUT EVE, der Prozess der Filmübersetzung
Einen sehr interessanten Vortrag zu Kästners Synchronisation von All about Eve gibt es bei youtube.
Dort heißt es: "Der Filmwissenschaftler Nils Daniel Peiler beleuchtet mit Clips aus dem englischen Original von ALL ABOUT EVE und seiner deutschen Synchronfassung eindrucksvoll den Prozess der Filmübersetzung. Kein Geringerer als Erich Kästner zeichnete für das deutsche Synchrondialogbuch des Films verantwortlich und schuf einen Meilenstein der Synchronisation. Der preisgekrönte Klassiker des Hollywoodkinos fasziniert das Publikum auch heute noch durch seine herausragenden schauspielerischen Leistungen. Ein Spiel mit Schein und Sein, das nicht zuletzt durch zahlreiche vielfach zitierte Bonmots in die Filmgeschichte eingegangen ist.
Veranstaltung im Kino des Deutschen Filmmuseums, 28.09.2017"
Den Link zum Vortrag findet ihr hier.
Dort heißt es: "Der Filmwissenschaftler Nils Daniel Peiler beleuchtet mit Clips aus dem englischen Original von ALL ABOUT EVE und seiner deutschen Synchronfassung eindrucksvoll den Prozess der Filmübersetzung. Kein Geringerer als Erich Kästner zeichnete für das deutsche Synchrondialogbuch des Films verantwortlich und schuf einen Meilenstein der Synchronisation. Der preisgekrönte Klassiker des Hollywoodkinos fasziniert das Publikum auch heute noch durch seine herausragenden schauspielerischen Leistungen. Ein Spiel mit Schein und Sein, das nicht zuletzt durch zahlreiche vielfach zitierte Bonmots in die Filmgeschichte eingegangen ist.
Veranstaltung im Kino des Deutschen Filmmuseums, 28.09.2017"
Den Link zum Vortrag findet ihr hier.
Donnerstag, 5. Oktober 2017
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