Mittwoch, 4. Februar 2015

Zwei Konferenzen der Tiere

Gleich zwei mal wird in den kommenden Wochen die Konferenz der Tiere auf die Bühne und zu Gehör gebracht. Im Hamburger Lichthof Theater gibt es ab Donnerstag den 5.2. eine „Theaterproduktion für Menschen ab 7 Jahren nach der Erzählung von Erich Kästner“. Alle weiteren Informationen und Termine hier.
Das Arrangement für Orgel und Sprecherin gibt es am 26.4.2015 um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche in Oberwinter. Als Sprecherin wirkt Sibylle Drenker-Seredszus mit, die Orgel spielt Christiane von Essen.
Viel Spaß! 

Sonntag, 25. Januar 2015

Neue Kästneriana

In den vergangenen Tagen wurde ich von verschiedenen Mitgliedern der Erich Kästner Gesellschaft auf Neuigkeiten und Neuerscheinungen hingewiesen, die ich hier gerne weitergebe:

Die Literatur- und Kunstburg Ranis in Thüringen hat eine Fundsache auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht, die wir uns alle zu Herzen nehmen können.
Das Erich Kästner Museum in Dresden hat sein Festival-Programm für 2015 veröffentlicht.
Zu Kästners Fabian sind jetzt Königs Erläuterungen erschienen. Für den interessierten Lehrer sicher ein Muss!
Außerdem gibt es eine Neuauflage der Schallplatte Emil und die Detektive in einer limitierten Edition, sowie eine von Bastian Pastewka gelesene Version von Pünktchen und Anton.
Wer Kästner gerne auf englisch lesen möchte, kann dies mit der Neuauflage von The Parent Trap tun. Natürlich gibt es auch noch weitere englische Taschenbücher von Kästner.
Herzliche Grüße!

Mittwoch, 21. Januar 2015

Aus der Vorstandssitzung

Am vergangenen Wochenende traf sich der Vorstand in der Nähe von Bonn.
In gemütlicher Runde erörterten wir die anstehenden Aufgaben: Die bevorstehende Feier zum 40jährigen Bestehen der Erich Kästner Gesellschaft im Herbst in München (Details dazu werden den Mitgliedern in Kürze mitgeteilt) und die damit verbundene Herausgabe einer Festschrift im Rahmen der Jahrbücher; die Planung einer Verleihung des Erich Kästner Preises für Literatur in der IJB; die Neuauflage unseres Flyers und verschiedene andere Ideen und Projekte, z.B. im Hinblick auf das ALG-Jubiläum 2016. Bereichert durch lokale Mitglieder der EKG hatte das Treffen schon etwas von einer kleinen regionalen Mitgliederversammlung mit Beiprogramm. Freitag Abend waren wir im Theater (Goethes Urfaust im Chateau Pech bzw. Kästners Pünktchen und Anton im Jungen Theater Bonn) und den Samstag Abend haben wir mit dem Film Fabian (BRD, 1980) beschlossen. Insgesamt ein sehr anregendes und schönes Wochenende.

Montag, 19. Januar 2015

Herzlichen Glückwunsch, Klaus Doderer!

Dr. Klaus Doderer, Prof. emeritus für Kinder- und Jugendliteraturforschung an der Universität Frankfurt und Gründer des gleichnamigen Instituts, war von 1996 bis 2000 1. Vorsitzender der Erich Kästner Gesellschaft. Er feiert in Darmstadt heute am 20. Januar seinen 90. Geburtstag. Die EKG gratuliert ihrem ehemaligen Vorsitzenden ganz herzlich!

Freitag, 9. Januar 2015

„Heute wäre er natürlich ein Blogger“ - Kurt Tucholsky zum Geburtstag

Kurt Tucholsky wäre heute 125 Jahre alt geworden. Erich Kästner schrieb 1946 das Vorwort zu dem Auswahlband Gruß nach vorn und beschreibt eine Begegnung mit Tucho (nachzulesen in den Werken 1998 VI, 597). Beide arbeiteten für die Weltbühne, doch oft seien sie sich nicht begegnet. Kurt Tucholsky sei in ganz Europa zuhause gewesen. Zufällig seien sie sich während einer Urlaubsreise Anfang der 1930er Jahre in der Schweiz begegnet. Tucholsky habe dort – die schönsten Stunden des Tages ignorierend – „in seinem Dachzimmer gehockt und auf der Reiseschreibmaschine klaviergespielt“ während Kästner „tagsüber am Strand lag oder von einem Balkon zum anderen zog“. Kästner über Tucholsky: „Ein kleiner dicker Berliner wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten“.
Der stern würdigt Tucholsky mit einem ausführlichen Artikel, den ihr hier findet und auch die taz schreibt ausführlich über Tucholsky. Viel Spaß beim Lesen.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Preisträger des Erich Kästner Förderpreises 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Jury ist sich endlich einig! Lange haben wir diesmal gerungen, auch weil die eingereichten Beiträge so vielseitig waren. Zudem standen wir wegen unterschiedlicher Dateiformate vor technischen Problemen, die es zu lösen galt, bevor sich alle Jurymitglieder alle Beiträge anschauen konnten.
Doch nun stehen die Sieger fest.

Der Erich Kästner Förderpreis 2014 geht an das Gymnasium Konz.

In der dortigen Festhalle fand im Juli das Erich Kästner Musical „Irgendwo das Paradies“ statt. Es handelt sich dabei um eine Collage aus Kästner-Texten aus dem Jahr 1931. Verwendet wurden Fabian, Pünktchen und Anton, Gedichte aus Gesang zwischen der Stühlen und einige der Briefe an seine Mutter. Besonders beeindruckt hat die Jury die intensive Schüleraktivität und das jahrgangsübergreifende Gesamtprojekt mit über 100 Mitwirkenden. Das Video zeigt Fabian (rechts) mit Kästner und Karlinchen, einer fiktiven Zwillingsschwester von Pünktchen, im Café.


 
Ausgezeichnet wurde außerdem die Erich Kästner Schule in Maintal, die 2014 ein Erich Kästner Jahr ausgerufen hatte. Zahlreiche Projekte mit ganz verschiedenen Schwerpunkten (Theater, Gedichtvorträge, Tanz, Standbilder, Töpfern, Gestaltung von Buchcovern) wurden im Laufe des Jahres verwirklicht und vorgestellt.

Ebenfalls prämiert wurde das Diakonische Werk Bethanien in Iserlohn, das sich in den Sommerferien auf „den Spuren von Emil und den Detektiven“ befand. Kinder mit und ohne Beeinträchtigung erlebten Inklusion und verbrachten gemeinsam einen spannenden Tag auf der Jagd!

Allen Teilnehmern am Erich Kästner Förderpreis sei hier ausdrücklich ganz herzlich für ihr Engagement gedankt. Sie alle bekommen in den nächsten Tagen Post der Erich Kästner Gesellschaft. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie vielseitig die Beschäftigung mit dem Leben und Werk Erich Kästners sein kann. Weiter so und auf ein Neues in 2015.

Die Ausschreibung des Erich Kästner Förderpreises 2015 folgt in Kürze.


Sonntag, 23. November 2014

Erich Kästner und Berlin

Artur machte mich auf eine Neuerscheinung aufmerksam:

"Kästners Berlin" heißt das neue Buch des "Berlinologen" Michael Bienert, in dem er sich auf die Spur Erich Kästners setzt.

Eine Leseprobe findet ihr im Berliner Tagespiegel unter folgendem Link. 


Ein weiterer schöner Artikel von Michael Bienert ist auch im Internet verfügbar.