Nachdem berufliche Verpflichtungen mich wochenlang von den Hobbies ferngehalten haben, kann ich heute doch zumindest ein paar Neuigkeiten loswerden:
Am Montag gibt es eine Veranstaltung zu Kästners Gang vor die Hunde in Paris. Weitere Informationen dazu hier.
Die Sächsische Zeitung weist in einem Artikel auf die Ausstellung in Dresden hin. Zum Artikel geht es hier.
Und aus Berlin erreicht mich auch noch ein Artikel über ein deutsch-polnisches Geschichtsbuch, das an Thomas' Schule vorgestellt wurde. In Zeiten des Brexit und fehlender europäischer Solidarität ein hoffnunsvolles Zeichen.
Vielen Dank an alle, die mich auf die Artikel aufmerksam gemacht haben. Gerne mehr davon!
Ach ja, der Einsendeschluss für den Förderpreis naht. Wer noch etwas beitragen möchte oder ein interessantes Projekt zu Kästner gesehen hat, möge seine Unterlagen bald einreichen.
Freitag, 24. Juni 2016
Dienstag, 31. Mai 2016
Dagmar Nick feiert ihren 90. Geburtstag
Dagmar Nick, die Tochter des Komponisten Edmund Nick, der viele Gedichte Erich Kästners vertont hat, feiert heute ihren 90. Geburtstag. Der Vorsitzende der EKG, Dr. Andreas Bode, überreicht ihr einen Blumenstrauß und gratuliert ihr im Namen der Erich Kästner Gesellschaft.
Freitag, 27. Mai 2016
Lottchen in Hamburg
Montag, 25. April 2016
"Fabian" - Revue in Gera
Die Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg zeigen:
Fabian. Die Geschichte eines Moralisten
Revue nach dem satirischen Roman von Erich Kästner in einer Fassung von Fabian Alder in der Reihe Die goldenen 20er.
Ein sehr schönes Video dazu findet ihr hier, die Informationen zur Inszenierung hier.
Außerdem bin ich bei youtube über eine sehenswerte Dokumentation zu Kästners 40.Todestag gestolpert. Hier geht es zur Sendung.
Viel Spaß.
Dienstag, 19. April 2016
"Fabian - Der Gang vor die Hunde" in Hildesheim
Das TfN - Theater für Niedersachsen bringt Kästners Roman in der Fassung von Gero Vierhuff auf die Bühne. In der Kritik von Martina Prante aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung heißt es:
„Regisseur Gero Vierhuff setzt in
seiner Bühnenfassung der vor drei Jahren herausgegebenen Urfassung –
nun unter dem Titel ‚Fabian – Der Gang vor die Hunde' – die
Atmosphäre dieses Berlins auf ebenso groteske wie wilde und
spannende Art in Szene. […] Vierhuff steht ein Ensemble zur Seite,
das im Aufmarsch von Prostituierten, Nazis, Kommunisten und
Intellektuellen eine Tiefe und Wandlungsfähigkeit beweist, dass
einem der Atem stockt. Der zweieinhalbstündige Premierenabend
vergeht im Nu. Das Publikum belohnt die großartigen Leistungen mit
lang anhaltendem Applaus. […] Marcel Weinand hat dafür ein
schwarzes Halbrund mit sechs Türen als Bühne gebaut. Durch diese
Türen, die choreografisch minutiös bespielt werden, bricht das
Leben prall herein. Die Musik von Felix Gebhard, welche Sounds der
damaligen Zeit elektronisch nachempfindet, kreiert eindringlich
Atmosphäre. Konkurriert aber in der Lautstärke mit der Intensität
der Bilder. Bewusst stellt der Regisseur die Charaktere mit weiß
geschminkten Gesichtern, Haar-Hauben und grotesken Gangarten als
Karikaturen aus. Diese Weimarer Welt ist aus der Façon geraten. Ohne
Rücksicht auf Einheit von Zeit und Ort lässt Vierhuff das Leben auf
der leeren Drehscheibe passieren. […] Obwohl Kästner die damalige
Vorliebe für sexuelles Amüsement offen beschreibt, bleibt bei
Vierhuff alles nur angedeutet. Provokation ist nicht sein Ziel. Wie
bei Kästner darf beobachtet werden. Lösungen bietet keiner. Wer
mehr wissen und Kästners leise Töne genießen will, der sollte zum
Buch greifen.“
Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung
vom 11.4.2016
Den kompletten Artikel könnt ihr hier lesen. Auch die Mitglieder unserer Gesellschaft, die das Stück schon gesehen haben, äußerten sich begeistert. Also, auf nach Hildesheim ins Theater. Alle Termine und Informationen findet ihr auf der Homepage des TfN. Viel Spaß.
Freitag, 8. April 2016
Kein Buch ohne Vorwort
In diesen Tagen ist die Doktorarbeit unseres Mitglieds Thomas von Pluto-Prondzinski erschienen: "Kein Buch ohne Vorwort" - Erich Kästners Paratexte als Medien eines demokratischen Literaturverständnisses.
Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Tectum-Verlages.
Dort heißt es: "Erich Kästner hat den größten Teil seiner Werke mit einem Vorwort ein- oder mit einem Nachwort ausgeleitet, obwohl diese Formen begleitender Texte längst kein obligatorischer Bestandteil eines Buches sind.
Thomas von Pluto-Prondzinski geht in seiner genreübergreifenden
Untersuchung der Frage nach, welche Funktionen den hier teils erstmals publizierten Begleittexten im Kontext der einzelnen Werke zukommen. Die vergleichende Perspektive auf Kästners Gesamtwerk legt adressatenspezifische textöffnende Strategien der paratextuellen Rahmung offen, die ein differenziertes Bild seiner Poetologie freigeben."
Nun können wir endlich nachlesen, was der Autor auf der Tagung der Erich Kästner Gesellschaft in Berlin 2013 so anregend vorgetragen hat. Ich bin gespannt!
Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Tectum-Verlages.
Dort heißt es: "Erich Kästner hat den größten Teil seiner Werke mit einem Vorwort ein- oder mit einem Nachwort ausgeleitet, obwohl diese Formen begleitender Texte längst kein obligatorischer Bestandteil eines Buches sind.
Thomas von Pluto-Prondzinski geht in seiner genreübergreifenden
Untersuchung der Frage nach, welche Funktionen den hier teils erstmals publizierten Begleittexten im Kontext der einzelnen Werke zukommen. Die vergleichende Perspektive auf Kästners Gesamtwerk legt adressatenspezifische textöffnende Strategien der paratextuellen Rahmung offen, die ein differenziertes Bild seiner Poetologie freigeben."
Nun können wir endlich nachlesen, was der Autor auf der Tagung der Erich Kästner Gesellschaft in Berlin 2013 so anregend vorgetragen hat. Ich bin gespannt!
Montag, 4. April 2016
Kästner in Bad Breisig
Einen Vortrag zu Kästner hält am Mittwoch der Bonner Literaturwissenschaftler Dr. Jürgen Nelles in Bad Breisig.
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