Das Erich Kästner-Gedicht,
"bei Durchsicht seiner Bücher" gefunden:
Vierter Beitrag von Peter Weiler
Erich Kästner hat es geahnt:
Deutschland wird nicht kleiner, es bleibt immer groß.
Aber die Deutschen werden weniger! Wie kommt das bloß?
Schon vor 1930 gab es einen Geburtenschwund
und ein Minister fand das unerhört.
Doch Kästner hat ihn in seinem Gedicht getröstet:
„Wer nicht zur Welt kommt, wird nicht arbeitslos.“
Das Gedicht, auf das sich dieser Hinweis bezieht,
erschien erstmals 1929 in der Zeitschrift „Montag Morgen“.
Es darf jedoch wegen des Urheberrechts
hier nicht einfach abgedruckt werden.
Sie finden es aber in dem Gedichtband
„Ein Mann gibt Auskunft“
z.B. in der dtv-Ausgabe (Band 11005) von 1999 (3. Aufl.)
und dort auf der Seite 42.
Peter Weiler, April 2011
Donnerstag, 28. April 2011
Montag, 11. April 2011
Freitag, 1. April 2011
Ulrich Schütte - Erich Kästner - April 2011
Tournee mit wiederentdeckten Kästner Liedern 16.05.2011-31.05.2011
Ulrich Schütte Bassbariton und Gerold Huber Klavier auf Tournee mit wiederentdeckten Kästner-Liedern (Erstaufführung) und der Dichterliebe von Schumann Ulrich Schütte Als Bassbariton verfügt Ulrich Schütte nicht nur über eine volle, klingende Tiefe, sondern auch über ein weihevolles, beinahe pathetisches Timbre.
Der Sänger, der in der Nähe von Bonn zu Hause ist und täglich auf den Drachenfels blickt, scheint berufen wie wenige, diese Stimmung die es bei dem Vortrag von Schumanns Dichterliebe braucht, wiederzugeben. Und ein Forscher in Sachen vergessene Lieder ist er auch! So entdeckte er die verschollenen Kästner Lieder Die 13 Monate im Nachlass des Komponisten Edmund Nick. Schütte, der diese Vertonung erstmals dem Publikum präsentiert, gestaltet die Vertonungen der Monats-Gedichte mit Liebe zum Detail und - in großer Nähe zum Text - mal lyrisch, mal deklamatorisch, mal keck, mal melancholisch, immer präsent, immer intonationssicher, gut verständlich und authentisch. Seine lauten Töne sind nie übertrieben, seine leisen Töne gewohnt bezaubernd, seine Klangfarben vielfältig.
Kästner und Nick hätten ihre Freude gehabt. Gerold Huber Als Liedbegleiter ist Gerold Huber zu Gast in den großen Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, der New Yorker Frick Collection, dem Salzburger Festspielhaus und dem Musée d’Orsay in Paris. Er begleitet Christian Gerharher, Ruth Ziesak, Bernarda Fink, Diana Damrau, Mojca Erdmann, Rolando Villazón, Maximilian Schmitt und Franz-Josef Selig.
Tournee-Termine:
"Änderungen vorbehalten"
Karten unter:
Erich Kästner Museum Dresden, Tel.: 0351/8045086
oder unter
u.schuette.rw (at) freenet.de
Montag, 16.05.2011 Aula des Ratsgymnasium Bielefeld, Nebelswall 1, 33602 Bielefeld
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Dienstag, 17.05.2011 Aula des Friedrichs-Gymnasium, Werrestraße 9, 32049 Herford
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Mittwoch, 18.05.2011 Marienfelder Saal (Bistumsarchiv Münster), Georgskommende 19, 48143 Münster
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Montag, 23.05.2011 Aula Heinrich Schütz Konservatorium, Dresden, Glacisstraße 32, 01099 Dresden
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Dienstag, 24.05.2011 Mendelssohn Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Sonntag, 29.05.2011 Sancta Clara Keller, Am Römerturm 3, 50667 Köln
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Dienstag, 31.05.2011 Palais Wittgenstein, Bilker Straße 740213 Düsseldorf
Beginn des Konzerts: 19.30 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
http://www.ulrichschuette.de
Mittwoch, 23. Februar 2011
Bibliographie Erich Kästner - Johan Zonnevald
Und noch eine « Schatztruhe » in Sache Kästner
Die Erich Kästner Gemeinde - die Liebhaber wie die Forscher - wird bald über ein sehr nützliches « Werkzeug » verfügen können. Es handelt sich um eine Bibliographie der besonderen Art. Hier erst einmal die bibliographischen Daten :
Johan Zonneveld
Bibliographie Erich Kästner
Mit einer ausführlichen Zeittafel und zahlreichen Fotos von Stationen seines Lebens und den literarischen Schauplätzen.
Aisthesis Verlag, Bielefeld 2011
3 Bände (mit einer CD-ROM), 2444 Seiten
Johan Zonneveld hat im Laufe langjähriger Recherchen eine unglaubliche Menge an Daten zusammengetragen. Primärliteratur, Erstausgaben der deutschen Werke, aber auch der Übersetzungen, Erich Kästners verstreute publizistische Beiträge, Schulausgaben, Anthologien etc.
Mit der Sekundärliteratur kann man die Rezeption eines Werkes bis weit über den Tod des Autors (1974) hinaus verfolgen.
Die Filme, Radio- und Fernsehsendungen, Lesungen sind registriert. Und und und ….
Dazu kommt eine Zeittafel und reiches Bildmaterial aus Zonnevelds persönlichem Archiv, die Kästners Leben und Werk über 111 Jahre (1899-2010) dokumentieren. Und wenn man weiß, wie akribisch Zonneveld recherchiert hat, kann man sich auf ein paar Neuigkeiten vorbereiten.
Mit der CD-ROM bekommen all die Kästner-Leser, -Kenner, -Sammler ein modernes Nachschlagewerk und man kann schon jetzt prophezeien, dass die zukünftige Kästner-Forschung lange aus dieser « Schatztruhe » wird schöpfen können.
Colette O
Johan Zonneveld
Bibliographie Erich Kästner
Mit einer ausführlichen Zeittafel und zahlreichen Fotos von Stationen seines Lebens und den literarischen Schauplätzen.
Aisthesis Verlag, Bielefeld 2011
3 Bände (mit einer CD-ROM), 2444 Seiten
Johan Zonneveld hat im Laufe langjähriger Recherchen eine unglaubliche Menge an Daten zusammengetragen. Primärliteratur, Erstausgaben der deutschen Werke, aber auch der Übersetzungen, Erich Kästners verstreute publizistische Beiträge, Schulausgaben, Anthologien etc.
Mit der Sekundärliteratur kann man die Rezeption eines Werkes bis weit über den Tod des Autors (1974) hinaus verfolgen.
Die Filme, Radio- und Fernsehsendungen, Lesungen sind registriert. Und und und ….
Dazu kommt eine Zeittafel und reiches Bildmaterial aus Zonnevelds persönlichem Archiv, die Kästners Leben und Werk über 111 Jahre (1899-2010) dokumentieren. Und wenn man weiß, wie akribisch Zonneveld recherchiert hat, kann man sich auf ein paar Neuigkeiten vorbereiten.
Mit der CD-ROM bekommen all die Kästner-Leser, -Kenner, -Sammler ein modernes Nachschlagewerk und man kann schon jetzt prophezeien, dass die zukünftige Kästner-Forschung lange aus dieser « Schatztruhe » wird schöpfen können.
Colette O
P.S. HAPPY BIRTHDAY ERICH KÄSTNER !!!
Donnerstag, 10. Februar 2011
Veranstaltungshinweise von Colette O
Zwei zukünftige Ereignisse müssen meiner Meinung nach hier und jetzt erwähnt werden !
1) Vom 19.02 bis zum 23.02.2011 findet das Erich Kästner Museumsfestival zum 8. Mal in Dresden statt.
1) Vom 19.02 bis zum 23.02.2011 findet das Erich Kästner Museumsfestival zum 8. Mal in Dresden statt.
Für Kästner-Liebhaber ein Muss!
Es wird vom Team des Erich Kästner Museums am Albertplatz in Dresden organisiert. Der Direktor des Museums, der Architekt Ruairi O’Brien sorgt immer wieder für Kreativität und kulturelle Vielfältigkeit.
Auf der Homepage des Museums findet man das Programm, dieses Jahr unter dem Motto
Es wird vom Team des Erich Kästner Museums am Albertplatz in Dresden organisiert. Der Direktor des Museums, der Architekt Ruairi O’Brien sorgt immer wieder für Kreativität und kulturelle Vielfältigkeit.
Auf der Homepage des Museums findet man das Programm, dieses Jahr unter dem Motto
« Schatztruhe ».
Es gibt für Klein und Groß etwas zu entdecken. Also einfach hingehen, es lohnt sich.
http://www.ekm-festival.com/
2) Bald ist es soweit : die Mitglieder der Erich Kästner Gesellschaft werden sich treffen. Diesmal in Oßmannstedt bei Weimar vom 8. bis zum 10. April 2011.
Das Thema lautet :
2) Bald ist es soweit : die Mitglieder der Erich Kästner Gesellschaft werden sich treffen. Diesmal in Oßmannstedt bei Weimar vom 8. bis zum 10. April 2011.
Das Thema lautet :
Erich Kästner – klassisch.
Erich Kästner und die Weimarer Klassik.
Wer weiß etwas zu Themen wie;
Erich Kästner und die Weimarer Klassik.
Wer weiß etwas zu Themen wie;
« Kästner und Goethe », « Kästner und Schiller »,
« Kästner und Wieland » ?
Jeder Hinweis ist willkommen!
Es handelt sich darum, uns neugierig zu machen.
Ich für mein Teil habe gerade Sebastian Schmidelers Aufsatz Erich Kästner und Johann Wolfgang von Goethe – Maximen und Reflexionen im 6. Jahrbuch
Ich für mein Teil habe gerade Sebastian Schmidelers Aufsatz Erich Kästner und Johann Wolfgang von Goethe – Maximen und Reflexionen im 6. Jahrbuch
(Erich Kästner Jahrbuch, Das Trojanische Pferd, Band 6, Hrsgg.
Von Ruairi O’Brien und Bernhard Meier, Königshausen & Neumann 2010)
wieder gelesen und kann dessen Lektüre nur weiterempfehlen.
Colette O
Colette O
Samstag, 8. Januar 2011
Erich Kästner - Januar 2011
Das Erich Kästner-Gedicht,
‚bei Durchsicht seiner Bücher‘ gefunden:
Dritter Beitrag von Peter Weiler
Das ist neu!
Eingeschränkte Wohltätigkeit
Kästner hatte vor 80 Jahren recht: Das Leben ist lebensgefährlich.
Da sieht einer die Not und spendet einen Groschen
… und wird „fürchterlich verdroschen“.
Kästner hat auch 2011 recht: Das Leben ist immer noch lebensgefährlich.
Da sieht einer eine Notlage, mischt sich ein und will helfen
… und wird „krankenhausreif“ geprügelt.
Wir sind erschrocken und wenden uns ab.
Und wenn uns wieder einmal „schrecklich mild zumute“ wird,
spenden wir lieber nur noch anonym auf ein Spendenkonto.
Denn so schrieb der Dichter am Ende seines Gedichtes:
Anmerkung: Der Wohltätigkeit, heißt es,
sind keine Schranken gesetzt?
Welcher Irrtum!
Das Gedicht, auf das sich dieser Hinweis bezieht,
erschien erstmals 1929 in der Zeitschrift „Die Weltbühne“.
Es darf jedoch wegen des Urheberrechts hier nicht
einfach abgedruckt werden.
Sie finden es aber im Gedichtband
„Ein Mann gibt Auskunft“
z.B. in der dtv-Ausgabe (Band 11005) von 19993
und dort auf der Seite 10.
Peter Weiler. Jan. 2011
‚bei Durchsicht seiner Bücher‘ gefunden:
Dritter Beitrag von Peter Weiler
Das ist neu!
Eingeschränkte Wohltätigkeit
Kästner hatte vor 80 Jahren recht: Das Leben ist lebensgefährlich.
Da sieht einer die Not und spendet einen Groschen
… und wird „fürchterlich verdroschen“.
Kästner hat auch 2011 recht: Das Leben ist immer noch lebensgefährlich.
Da sieht einer eine Notlage, mischt sich ein und will helfen
… und wird „krankenhausreif“ geprügelt.
Wir sind erschrocken und wenden uns ab.
Und wenn uns wieder einmal „schrecklich mild zumute“ wird,
spenden wir lieber nur noch anonym auf ein Spendenkonto.
Denn so schrieb der Dichter am Ende seines Gedichtes:
Anmerkung: Der Wohltätigkeit, heißt es,
sind keine Schranken gesetzt?
Welcher Irrtum!
Das Gedicht, auf das sich dieser Hinweis bezieht,
erschien erstmals 1929 in der Zeitschrift „Die Weltbühne“.
Es darf jedoch wegen des Urheberrechts hier nicht
einfach abgedruckt werden.
Sie finden es aber im Gedichtband
„Ein Mann gibt Auskunft“
z.B. in der dtv-Ausgabe (Band 11005) von 19993
und dort auf der Seite 10.
Peter Weiler. Jan. 2011
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Kästner im Radio: "Das Haus Erinnerung"
Kästner im Radio:
"Das Haus Erinnerung"
lautet der Titel einer Radiosendung auf hr 2, die für den 31. Oktober, 22 Uhr, angekündigt wird.
Enstanden sind die 60 Minuten 1959 durch RIAS und Hessischen Rundfunk. Es geht um ein Klassentreffen nach 25 Jahren, bei dem Entscheidungen, Wünsche und Vorstellungen reflektiert werden. "Kästner stellt sich selber als Dichter mitten hinein in diese Zusammenkunft; er ist einer von denen, die da ihre Jugend suchen und dann über das Verlorene und Wiedererweckbare, über Wandlungen und Wege debattieren", heisst es in der Ankündigung. Weitere Mitwirkende sind unter anderem Hans Söhnker, Friedrich Schönfelder und Hans Caninenberg.
"Das Haus Erinnerung"
lautet der Titel einer Radiosendung auf hr 2, die für den 31. Oktober, 22 Uhr, angekündigt wird.
Enstanden sind die 60 Minuten 1959 durch RIAS und Hessischen Rundfunk. Es geht um ein Klassentreffen nach 25 Jahren, bei dem Entscheidungen, Wünsche und Vorstellungen reflektiert werden. "Kästner stellt sich selber als Dichter mitten hinein in diese Zusammenkunft; er ist einer von denen, die da ihre Jugend suchen und dann über das Verlorene und Wiedererweckbare, über Wandlungen und Wege debattieren", heisst es in der Ankündigung. Weitere Mitwirkende sind unter anderem Hans Söhnker, Friedrich Schönfelder und Hans Caninenberg.
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