Sonntag, 10. Januar 2010

Einer macht immer Lärm




Einer macht immer Lärm!
Eine eindrucksvolle Premiere war das am 3. November 2009. Die Mensa war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Erich Kästner-Gesamtschule ihr neuestes Buch vorstellte. Viele Eltern, Großeltern, Freunde und Lehrer der Jungautorinnen und –autoren waren gekommen, um dieses Ereignis zu feiern. Unter ihnen auch der Bürgermeister Rolf Fliss. „Einer macht immer Lärm“ heißt das neue Werk. Geschrieben haben es die Klassen 7 A und 7 F gemeinsam mit dem bekannten Jugendbuchautor und Lyriker Ralf Thenior. Das Vorwort stammt von keinem Geringeren als von dem Präsidenten der Erich Kästner Gesellschaft Prof. Dr. Bernhard Meier aus Leipzig. Ein Zeichen für die große Wertschätzung der „Schreib-Arbeit“ der Schule. Denn das ist Programm: Lesen und Schreiben gehört zusammen. „Auf diese Weise kann man seine Fantasieräume weiterentwickeln!“, so Bürgermeister Rolf Fliss in seinem Grußwort, „dazu möchte ich euch beglückwünschen!“ Dem schloss sich der Schulleiter der Erich Kästner-Gesamtschule Leo van Treeck an. Auch er war sichtlich beeindruckt von den Texten, die die Siebener bei der Premiere vorstellten.
Eine Reise durch das Weltall, bei dem die Astronauten viele unbekannte Blumen auf dem Planeten „Rede“ entdeckten, das Mondkind besuchten und vieles andere erlebten. Wie leben junge Menschen heute? Was prägt sie? Wie gehen sie mit den Realitäten um, denen sie sich stellen müssen? Wichtige Einblicke und Ausblicke für alle, die wollen dass junge Menschen vorwärtskommen! An einer Stelle gab es Nachrichten von der Erde. Da hieß es: „Deutschland ist langweilig wie immer.“ Das hier war alles andere als langweilig. Sandra Siebert, die Deutschlehrerin, die das Projekt angestoßen hatte: „Ich bin total begeistert von dem, was meine Schülerinnen und Schüler da geleistet haben und wie sehr sie das vorwärts gebracht hat.. So macht Schule richtig Sinn!“ Dem kann man nur zustimmen.
Der nächste Lesetermin folgte schon wenige Tage später. Am Montag, den 9.11.2009, eröffneten die Siebener im NRZ-Forum der Neuen Ruhr-Zeitung in Essen das Lesefest, das das Essener Lesebündnis jedes Jahr eine ganze Woche in Schulen, Vereinen und sonstwo in Essen veranstaltet.

Das Buch „Einer macht immer Lärm“ mit der ISBN-Nummer 978-3-86685-216-7 (11 Euro) ist im Buchhandel erhältlich.
Artur Nickel


Einer macht immer Lärm.
Neue Texte aus der Essener Autorenschule
Leo van Treeck (Hg.)
Geest-Verlag, Vechta-Langförden 2009
Herausgeber: Leo van Treeck
Projektleitung: Sandra Siebert
Autorenschulschreiber: Ralf Thenior
Covergestaltung: Annette Gausepohl
Bilder: Klasse 6/7 A und 6/7 F
Redaktion/ Lektorat: Artur Nickel
ISBN 978-3-86685-216-7, 11 Euro

In den realistischen und phantastischen, den unterhaltenden und problemorientierten, den prosaischen und lyrischen Texten der Essener Schüler und Schülerinnen wird überzeugend spürbar, mit welchem Engagement die Nachwuchspoeten bei der Sache sind. Im Schreiben und Lesen, Lesen und Schreiben leisten sie ein Stück Bewältigung von Welt. Jeder für sich. Und im Zusammentragen der Ergebnisse, zwischen zwei Buchdeckel gepresst, zeigt sich Gemeinschaftsgeist: gemeinsam sind wir stark. Wir schaffen ein Werk. Das verbindet. Jungs wie Mädchen. Schüler aus Deutschland und jene mit Migra-tionshintergrund. Miteinander. Solidarität. Integration.
Prof. Dr. Bernhard Meier,
Institut für Germanistik der Universität Leipzig
Erster Vorsitzender der Erich Kästner Gesellschaft e. V.

Freitag, 8. Januar 2010

Donnerstag, 7. Januar 2010

Dienstag, 29. Dezember 2009

Ein Fall für die Weihnachtsdetektive


Liebe Kästner-Freunde!
Wie in jedem Jahr haben wir auch in diesem Jahr wieder eine Adventsgeschichte zusammen gelesen.

Wolfram Hänel: Ein Fall für die Weihnachtsdetektive. Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. München: cjb 2009

Eine kleine Überraschung begegnete uns ab dem Kapitel zum 14. Dezember. Es tat sich ein kästner'scher Mikrokosmos auf. In der Erich-Kästner-Straße 13 wohnen das Ehepaar Emil, Frau Klassenzimmer und die Familie Kleinmann. Frau Mai ist leider schon verstorben und hat nur ihre Katze Josephine hinterlassen. Die 3 Detektive haben so maches Geheimnis zu lüften. Kästner spielt aber ansonsten keine weitere Rolle.

Ob der Autor Wolfram Hänel eine besondere Beziehung zu Kästner und seinem Werk hat, ist mir bislang (noch) nicht bekannt.

Matthias Nicolai

Sonntag, 22. November 2009

MGV-2010

Liebe Freunde und Mitglieder der Erich Kästner Gesellschaft,
aus gegebenem Anlass und nach unserem Vorstandstreffen bei Peter Weiler in Northeim möchten wir darauf hinweisen,
dass die Mitgliederversammlung im kommenden Jahr
nicht wie im Münchner Protokoll vermerkt im März stattfinden wird,
sondern erst im Mai.
Wir treffen uns vom 14. bis 16. Mai 2010
im
Erich Kästner Kinderdorf in Oberschwarzach.

Folgendes Rahmenprogramm ist derzeit in Planung:

Vorbereitung der Mitgliederversammlung

14.-16.5. 2010 in Oberschwarzach

Übernachtungsmöglichkeit:
Hotel „Steigerwaldd“ in Gerolzhofen; Zimmer sind vorzureservieren

Transport nach Oberschwarzach: per Bus


Vorläufige Programmplanung:

Schmideler Vortrag über Gustav Nieritz

evtl. Vortrag Antje Neuner-Warthorst zu Walter Trier

Führung durchs Erich Kästner Kinderdorf


Vorläufige Ablaufplanung:
Freitag, 14.5.: Anreise Hotel Gerolzhofen

ab 17 Uhr Beisammensein mit Tauschbörse

Sonnabend, 15.5.: Oberschwarzach

9.oo Uhr Abfahrt vom Hotel mit Bus des Kinderdorfs

9.30-12.30 Mitgliederversammlung im Kästnerhof

13.oo-14.oo Mittagspause
(Gemeinsames Mittagessen; bereitgestellt vom Kinderdorf)

14.30-16.30 Führung durch das Kinderdorf mit Kästnerbibliothek (Bibliothek ev. durch JohanZonneveld laut vorigem Protokoll) einschließlich Kaffeepause

18.oo Uhr Abendessen
(bereitgestellt vom Kinderdorf)

anschließend Vorträge
(ev. Vorführung der Trier-Schallplatte mit Einführung durch Andreas Bode)

Sonntag, 16.5.
Frühstück im Hotel

anschl. Fahrt nach Münsterschwarzach. Besichtigung des Klosters mit Kirche, Führung und Orgelkonzert (Meier fragt an)

Montag, 2. November 2009

Bundespräsident Horst Köhler

Hallo, Ruairi,
nachfolgende Weisheit stand heute in unserer Tageszeitung: 01.11.09

"Gedichte sind kleine Widerstandsnester
gegen die riesige Flut an Sprachmüll,
der uns täglich aus allen Medien entgegenkommt".

Bundespräsident Horst Köhler

Viele Grüße aus Northeim.
Peter

Freitag, 30. Oktober 2009

"Die 13 Monate"

Lieber Herr Nicolai,
lieber Herr O'Brien,
liebe Kästner-Freunde,

heute möchte ich noch einmal auf die Web-Seite von Herrn Ulrich Schütte

www.ulrichschuette.de

hinweisen.Seine CD "Die 13 Monate", Erich Kästner in Liedern und Songs von Edmund Nick, ist inzwischen erschienen. Außerdem singt Herr Schütte die Lieder am 18. November 2009 im "Haus an der Redoute" in Bonn-Bad Godesberg.

Herzliche Grüße
MKT