Dienstag, 29. Dezember 2009

Ein Fall für die Weihnachtsdetektive


Liebe Kästner-Freunde!
Wie in jedem Jahr haben wir auch in diesem Jahr wieder eine Adventsgeschichte zusammen gelesen.

Wolfram Hänel: Ein Fall für die Weihnachtsdetektive. Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. München: cjb 2009

Eine kleine Überraschung begegnete uns ab dem Kapitel zum 14. Dezember. Es tat sich ein kästner'scher Mikrokosmos auf. In der Erich-Kästner-Straße 13 wohnen das Ehepaar Emil, Frau Klassenzimmer und die Familie Kleinmann. Frau Mai ist leider schon verstorben und hat nur ihre Katze Josephine hinterlassen. Die 3 Detektive haben so maches Geheimnis zu lüften. Kästner spielt aber ansonsten keine weitere Rolle.

Ob der Autor Wolfram Hänel eine besondere Beziehung zu Kästner und seinem Werk hat, ist mir bislang (noch) nicht bekannt.

Matthias Nicolai

Sonntag, 22. November 2009

MGV-2010

Liebe Freunde und Mitglieder der Erich Kästner Gesellschaft,
aus gegebenem Anlass und nach unserem Vorstandstreffen bei Peter Weiler in Northeim möchten wir darauf hinweisen,
dass die Mitgliederversammlung im kommenden Jahr
nicht wie im Münchner Protokoll vermerkt im März stattfinden wird,
sondern erst im Mai.
Wir treffen uns vom 14. bis 16. Mai 2010
im
Erich Kästner Kinderdorf in Oberschwarzach.

Folgendes Rahmenprogramm ist derzeit in Planung:

Vorbereitung der Mitgliederversammlung

14.-16.5. 2010 in Oberschwarzach

Übernachtungsmöglichkeit:
Hotel „Steigerwaldd“ in Gerolzhofen; Zimmer sind vorzureservieren

Transport nach Oberschwarzach: per Bus


Vorläufige Programmplanung:

Schmideler Vortrag über Gustav Nieritz

evtl. Vortrag Antje Neuner-Warthorst zu Walter Trier

Führung durchs Erich Kästner Kinderdorf


Vorläufige Ablaufplanung:
Freitag, 14.5.: Anreise Hotel Gerolzhofen

ab 17 Uhr Beisammensein mit Tauschbörse

Sonnabend, 15.5.: Oberschwarzach

9.oo Uhr Abfahrt vom Hotel mit Bus des Kinderdorfs

9.30-12.30 Mitgliederversammlung im Kästnerhof

13.oo-14.oo Mittagspause
(Gemeinsames Mittagessen; bereitgestellt vom Kinderdorf)

14.30-16.30 Führung durch das Kinderdorf mit Kästnerbibliothek (Bibliothek ev. durch JohanZonneveld laut vorigem Protokoll) einschließlich Kaffeepause

18.oo Uhr Abendessen
(bereitgestellt vom Kinderdorf)

anschließend Vorträge
(ev. Vorführung der Trier-Schallplatte mit Einführung durch Andreas Bode)

Sonntag, 16.5.
Frühstück im Hotel

anschl. Fahrt nach Münsterschwarzach. Besichtigung des Klosters mit Kirche, Führung und Orgelkonzert (Meier fragt an)

Montag, 2. November 2009

Bundespräsident Horst Köhler

Hallo, Ruairi,
nachfolgende Weisheit stand heute in unserer Tageszeitung: 01.11.09

"Gedichte sind kleine Widerstandsnester
gegen die riesige Flut an Sprachmüll,
der uns täglich aus allen Medien entgegenkommt".

Bundespräsident Horst Köhler

Viele Grüße aus Northeim.
Peter

Freitag, 30. Oktober 2009

"Die 13 Monate"

Lieber Herr Nicolai,
lieber Herr O'Brien,
liebe Kästner-Freunde,

heute möchte ich noch einmal auf die Web-Seite von Herrn Ulrich Schütte

www.ulrichschuette.de

hinweisen.Seine CD "Die 13 Monate", Erich Kästner in Liedern und Songs von Edmund Nick, ist inzwischen erschienen. Außerdem singt Herr Schütte die Lieder am 18. November 2009 im "Haus an der Redoute" in Bonn-Bad Godesberg.

Herzliche Grüße
MKT

Mittwoch, 28. Oktober 2009

EKG Flyer



Liebe Kästner Freunde!
hier kommt der neue Erich Kästner Gesellschaft - Flyer.
Nachste Woche wird er auf der Webseite zum download zur Verfügung stehen und ich werde auch eine neue Emailaddresse einrichten (info@erichkaestnergesellschaft.de), die auch als Sammelmailbox verwendet und vom Vorstand bearbeitet werden kann.
Den Flyer kann man erstmal selber ausdrucken und verschicken per Post oder Fax oder als pdf Datei per email. Wenn erwünschnt kann die Gesellschaft eine bestimmt Anzahl hochwertig drucken lassen für besondere Anlässe, Auftritte bei Messen, Veranstaltungen etc.
Ruairí O'Brien, Dresden, 28.10.09

Dienstag, 13. Oktober 2009

"Der lustige Dampfer" mit Bildern von Walter Trier


Liebe Kästner-Freunde,
der Arbeitskreis "Walter Trier" meldet das Erscheinen des angekündigten Bandes "Der lustige Dampfer" mit Bildern von Walter Trier. Die Texte hat Harry Rowohlt verfasst.
Wer die große Walter Trier Ausstellung 2007 besucht hat wird sich an die Bilder erinnern, die dort als Originale ausgestellt waren. Auch hat der eine oder andere sicherlich die etwas mysteriöse Geschichte der Bilder im Katalog gelesen. Nun sind die Bilder also mit Texten in Buchform erschienen.
Viel Spaß damit.

Matthias Nicolai

Montag, 28. September 2009

"Die dreizehn Monate" - Ulrich Schütte

Liebe Freunde!

"Gestern Abend traf ich eine Bekannte, die mir von einem Konzert am Vorabend im Foyer der Rheinhalle in Remagen berichtete. Der Bassbariton Ulrich Schütte hatte dort ein oder mehrere Lieder aus dem Liederzyklus "Die dreizehn Monate" von Erich Kästner vertont von Edmund Nick vorgetragen. Auf seiner Web-Seite
www.ulrichschuette.de
berichtet Ulrich Schütte von der "Wiederentdeckung" der Noten. Das Lied vom Mai ist ebenso abrufbar wie ein Interview beim WDR 3. In den kommende Wochen soll eine CD auf den Markt kommen. Am 12. Oktober soll dann die Erst-Aufführung in München in der "Akademie der Schönen Künste"
stattfinden.
Ich werde mich mit Herrn Schütte, der im Nachbarort wohnt, in Verbindung setzen und ihn dabei auch auf die Erich-Kästner-Gesellschaft aufmerksam machen."

MKT
September 2009

Mittwoch, 10. Juni 2009

Neuer Webauftritt

www.erichkaestnergesellschaft.de

Greetings from Dresden!

Die Webseite habe ich wie besprochen nun neu gestaltet, doch neben dem Gestalterischen -was bewusst sachlich gehalten ist- ist die Tatsache am wichtigsten, dass wir unsere Seite jetzt als Content-Management-Webseite haben, das heißt, dass sie damit von allen weiter gepflegt werden kann, die mit Joomla umgehen können und die die Zugangscodes haben. Es ist damit viel leichter für uns als bisher, Texte und Bilder zu ergänzen, zu ändern und/ oder Aktuelles einzufügen.
Den Flyer überarbeite ich jetzt im gleichen Stil und behalte den letzten Stand des Textes bei. Der Flyer kann dann auch auf die Webseite zum Download gelegt werden, so kann ihn jeder ausdrucken. Eine qualitativ hochwertige Druckversion kann warten bis Matthias und Bernhard die Texte überarbeitet haben.
Ich habe einen Link zum EKG-Blog auf die Webseite gelegt. Das wird bestimmt den einen oder anderen dafür gewinnen können, einmal hinein zu schauen. Auf jeden Fall ist es dadurch für alle Mitglieder und andere Interessierte leichter zu finden.

Damit sind wir ein ganzes Stück weiter.
Ihr Ruairí O'Brien alias EKG Blogger

Dienstag, 26. Mai 2009

EKG-Treff Oberschwarzach Mai 2009

KLAUSURTAGUNG
ERWEITERTER VORSTAND
23./ 24.05.2009
IN
OBERSCHWARZACH
Hallo liebe Mitglieder,
hier ein kleiner Bericht aus Dresden über unsere Klausurtagung mit Vorstandstreff im erweiterten Kreis am 22./23.5.09 im Erich Kästner Kinderdorf Oberschwarzach.
Unten habe ich ein paar Fotos in das Blog gesetzt, so dass ihr einen Eindruck von unserem Treff gewinnen könnt und darüber, was es zu unserer Tagung im nächsten Jahr alles zu sehen geben wird.
Also, am Freitag mittag fuhr ich von Dresden nach Oberschwarzach - ohne Navigator ist das abenteuerlich. Man merkt zunächst nicht, wie abenteuerlich tatsächlich, bis man allein im Auto ausgedruckte Google-Routenplaner-Hinweise durchblättert und denkt, da fehlen vielleicht ein oder zwei Blätter (?) – auf jeden Fall war es eine knappe Sache.
Ich kam gerade noch rechtzeitig zum gemeinsamen Abfahrtsort von Haus Steinmühle zum Erich Kästner Kinderdorf; gemeinsam fuhren wir dann weiter zum Tagungsort. In dieser Gegend ist Funkloch – so bemerkt ein Stadtmensch wie ich, dass er auf dem Land ist: das Handy leblos und nichts mehr funkte ausser Bernhards Augen.
1. Kästner Mobil
Als Beitrag zum Termin habe ich erst einmal darüber berichtet, dass die Planung für das „Kästner Mobil“ fast abgeschlossen ist und im Detail mit den Deutschen Werkstätten Hellerau besprochen. Den Ausführungspreis habe ich herunter handeln können auf eine Pauschale i.H.v. 5.000 Euro pro Modul plus Mehrwertsteuer (ohne zusätzliche Option Technik, die kann gesondert finanziert werden). Ich habe die Werkstätten ebenso überzeugen können, in Vorleistung für die ersten 5 Module zu gehen, wenn wir das möchten. Das heißt, dass sie die ersten 5 von 10 Stück bauen und in ihren Werkstattausstellungsräumen präsentieren - und wir können nachträglich bezahlen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir uns beispielsweise bis Februar 2010 Zeit geben und uns inzwischen um die Finanzierung der Module kümmern. Vonseiten des EKM haben wir schon Mittel für 2 Module bei potentiellen Geldgebern beantragt.
Alle Mitglieder sind gebeten, zu überlegen, ob sie Personen oder Institutionen kennen, die als Paten für einzelne Module in Frage kommen! Bitte melden Sie sich bei mir, ich kann gern mit Ihnen darüber reden, wie wir es am besten anpacken könnten.
Passende Sponsoringpackages / gewünschte Gegenleistungen könnten auch mit mir besprochen werden. Da habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Also, ich freue mich, Ihre Ideen oder konkrete Vorschläge von Ihnen zu hören.
Die Gespräche über das Transportauto laufen noch; eine aktuelle Möglichkeit ergibt sich eventuell mit VW in Dresden. Ich habe vorgetragen, dass man den Betrieb mit einem Mietwagenpartner anfangen könnte. Die Wagenmiete für die Transporte zum Veranstaltungsort / Schulen etc. müsste dann in die Leihgebühr einkalkuliert oder über Sponsoring finanziert werden. Dass das Projekt viel Leistung von unserer Seite verlangt, ist klar, aber ich bin überzeugt, dass es ein großartiges Vermittlungsobjekt für unseren Verein sein und den Kästnerfans viel Freude bringen wird.
Ich habe versprochen, ein paar Zeichnungen und eine Projektbeschreibung zur Verfügung zu stellen für diejenigen, die sich erst einmal informieren möchten.
Ein letztes Wort noch: das Kästner Mobil ist nicht bloß ein „Bücherbus“, es ist viel mehr! Es hat eine auratische Komponente, es ist ein multimediales Vermittlungsinstrument für unsere Arbeit und unbegrenzt ausbaufähig mit einem maßgeschneiderten Begleitprogramm, das Theaterpädagogik, szenische Lesungen, Filme, Ton- und Speichergeräte zu Schülerprojekten und „Kästner + Lesungen“ von Autoren einschließen kann. Nicht zuletzt ist es mit seinen Möglichkeiten eine Erweiterung des musealen Raumes in den öffentlichen Raum.
2. Flyer
Als zweites Thema habe ich den neuen Flyerentwurf vorgelegt und wir sind auch die anderen 5 Entwürfe, die ich während meiner letzten Amtsperiode als Vorstandsmitglied bearbeitet habe, durchgegangen. Dazu habe ich erklärt, wie das eine zum anderen kam. Mein Vorschlag war - um urheberechtliche Probleme zu vermeiden - auf Fotos von Kästner zu verzichten und stattdessen auf Zeichnungen zurückzugreifen. Ich habe ein Cartoon von Kästner in „Trier“-artiger Stadtlandschaft gezeichnet; eine Figur, die an Figuren in Kästners Arbeit erinnert und an Kästner selbst. Weiterhin könnten Fotos von unseren Veranstaltungen, von Persönlichkeiten der Erich Kästner Gesellschaft und von Projekten eingefügt werden. Also, der Flyer wird eher Ziele und Aktivitäten unserer Arbeit für Kästner als den Autor selbst vermitteln. Wir haben uns auf eine Symbiose aus meinem letzten und meinem ersten Entwurf verständigt, der sehr sachlich und in A4-Format gehalten wird, so dass er leicht gefaxt oder ausgedruckt werden kann. Den Entwurf werde ich bis zum Sommerbeginn überarbeiten; den Text liefern Bernhard und Matthias.
3. Blog
Ich lege eine Erläuterung von Wikipedia dazu bei, was ein Blog ist. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen zum besseren Verständnis. So wie wir ihn nutzen, ist unser Blog sogar eine Weiterentwicklung des Blogs im eigentlichen Sinne, also weniger ein persönliches mediales Tagebuch, sondern eine kollektive mediale Stimme als Plattform für alle. Nach wie vor kann und soll mir jeder etwas schicken. Ich formatiere die Beiträge und stelle sie ins Netz; gleichzeitig kann ich prüfen, ob sich inadäquate Sachen eingeschlichen haben. Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Blog stärker genutzt wird. Auf jeden Fall ist es eine hervorragende Plattform, schnell und aktuell mediale Informationen/News/Aktuelles zu verbreiten. Das Blog hat eine fließende Struktur; von alltäglichen Themen bis hin zu fachlichen Detaildiskussionen ist alles möglich und erlaubt. Zum Thema Sprache: warum habe ich in Englisch geschrieben und warum findet sich Jacques Tati darin? Erstens, ich finde es belebend und erfrischend, in einer internationalen Gesellschaft verschiedene Sprachen zu sehen und zu lesen. Es würde mich freuen, mehr davon zu erleben. Vielleicht schreibt Patricia Brons etwas auf Französisch? Zweitens, ein Blog hat strukturell keine strikte sprachliche Trennung (im Gegensatz zu einer Website). Das sollte nicht als Mangel an Respekt gegenüber der deutschen Sprache oder gegenüber der Pflege der deutschen Sprache im Kästnerschen Sinn verstanden werden. Drittens, das Blog soll ein interessanter Denk- und Begegnungsraum für unsere Mitglieder sein; hier kann kultureller Austausch stattfinden und vielleicht entwickelt sich sogar ein Forschungs-Gesprächsraum darin? Ihre/eure Ideen und kreative Gesprächsanstöße sind gefragt!! Viertens, im Gegensatz zu einer Website, die je nach Bedarf fest strukturiert ist, ist die einzige feste Struktur im Blog sein bereits vorgegebener chronologischer Aufbau (das Aktuelle liest man immer zuerst), alles andere ist fließend und offen.
"Ein Blog [blɔg] oder auch Weblog [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird.
Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt und häufig sind die Beiträge in der
Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern ähnelt es einem Internetforum, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung.
Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet. Die Begriffe „Blog“, „Blogger“, „Bloggerin“ und „Bloggen“ haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind in
Duden und Wahrig eingetragen. Die sächliche Form ('das Blog') wird dort als Hauptvariante und die maskuline Form ('der Blog') als zulässige Nebenvariante genannt." (WIKIPEDIA)
4. Webseite
Bernhard hat darüber berichtet, dass er immer wieder E-Mails von Leuten bekommt, die sich beschweren, dass unsere Website nicht dem Zeitgeist entspricht und auch Angebote, die Seite zu überarbeiten. Mein Vorschlag war und ist, dass wir, wenn wir eine neue Webseite bearbeiten, ein „content management“ einrichten, so dass man die Seite flexibel selber pflegen kann. Hierfür gibt es einige gute kostenlose Programme, zum Beispiel „Joomla“ , das ich auch selber für mein Büro verwende. Also, um das alles zu beschleunigen, habe ich angeboten, eine Gestaltung zu machen und einen Fachmann, den ich auch nutze, zu bitten, den Auftritt ins Netz zu stellen. Das würde als Freundschaftspreis für seine Leistung 300 Euro kosten. Danach kann man die Seite selber pflegen, dafür hat sich Siegfried Eckert angeboten. Matthias kennt auch Leute, die die website weiter pflegen könnten, wenn wir sie einmal im Netz haben.
5. Vorhaben
Abschließend habe ich über die kommenden EKM Festivalthemen 2010 und 2011 berichtet, so dass man ein Bild hat, was wir im Museum planen. In jedem Jahr wird ein Piktogramm ausgewählt, das ich zur Visualisierung des Museumskonzeptes entwickelt habe. 2010 heißt das Thema „Schatztruhe“: Kästners Werke als Juwelen in der kulturellen Bildung unseres Land; das Museum / Internet als begehbare Schatztruhe; Deutschland als Schatztruhe nach 20 Jahren Wiedervereinigung Ost – West, Dresden-München!
2011 heißt das Thema „Jung und Alt“ (Generationenvertrag). Im Gespräch mit Vertretern des Kinderdorfs dachte ich mir, warum können wir nicht das Kinderdorf oder zumindest jemanden aus dem Kinderdorf nach Dresden zum Museumsfestival einladen, um vielleicht einen Vortrag über Arbeit mit verschiedenen Generationen zu halten? Ebenso interessant wäre es, ältere Mitglieder der EKG dafür zu gewinnen.
Aktuelle Veranstaltungen im EKM können Sie unter www.architektursommer-dd.de anschauen: 14.6. Fundraising mit Pinguin Pen für das Kästner mobil; 29.5.09, Vortrag Erich Kästner Virtualmuseum / über Vilem Flusser; 25.6.09 Erich Kästner Rallye (mit den Perspektivmaschinen stelle ich StadtRaumLiteratur in den Fokus).
Noch zu erledigen:
1. Bernhard hat mich gebeten, eine Präsentation in Englisch vorzubereiten für die 19. IRSCL im August
2. Nächstens will Bernhard zu mir nach Dresden kommen, um das Jahrbuch 2006 zu besprechen, was wir in diesem Jahr noch über die Bühne bringen wollen.
Ruairí O'Brien Dresden 27.05.09


Unser Tagungsort war das Erich Kästner Kinderdorf Oberschwarzach/ Kreis Kitzingen
Hof Erich Kästner Kinderdorf

Aufenthaltsraum im Kinderdorf
unser Vorstand mit Gästen im Arbeitskreis

gemeinsames Abendessen


Vorstand Erich Kästner Gesellschaft (v.l.n.r.: Andreas Bode, Bernhard Meier, Ruairí O'Brien, Matthias Nicolai, Peter Weiler)
Die Teilnehmer unserer Klausurtagung

Präsentation des neuen Flyers für die Erich Kästner Gesellschaft













ein Stück AutogeschichteGlasfenster in unserem Hotel "Tor zum Steigerwald"


... und ab zum KästnerHof alles ist mit dem Auto für uns gut erreichbar
KästnerHof Wiesenmühle/Oberschwarzach


Hier wird die Jahrestagung der Erich Kästner Gesellschaft 2010 stattfinden


Fensterbilder mit Walter Trier Motiven aus Kästners Kinderbüchern gestaltet


Emil und die Detektive verfolgen Herrn Grundeis


Gustav mit der Hupe und Pony Hütchen

Emil und ein Detektiv

Im Haus Steinmühle - Kästner Bibliothek
Erich Kästners Schreibtisch

Kästners Schreibmaschine

neu gestaltetes Fenster mit Kästner Zitaten im Erich Kästner Kinderdorf





Einblicke in Kästners Privatbibliothek




















... eine Kaffeetasse aus dem Erich Kästner Museum





















persönliche Entdeckung eines Iren in Kästners Bibliothek





















Kästners Schreibpult und ...

... Möbel aus seinem Besitz in München




















Andreas Bode hört dem musikalischen Spiel eines Kinderdorfbewohners zu

Bernhard Meier auf Spurensuche für seine Arbeit ...



Hier der Name des Glaskünstlers: Günther J. Johrend




... eine arbeitsreiche, interessante Tagung voller neuer Eindrücke und Aufgaben geht für uns zu Ende. Wir danken unseren Gastgebern aus dem Erich Kästner Kinderdorf sehr herzlich!

Ruairí O'Brien

Dresden. 26.05.09

Donnerstag, 7. Mai 2009

Post from Dresden-Mobility-May-2009

POST FROM DRESDEN
Dear Kästner friends,
I am pleased to publish the first text that I have recieved from a fellow member of our society!
(a cutting from the "Berliner Zeitung" about Jaques Tati, see below)
Cross fertilisation is healthy!!
As you know I have presented the work of Jacques Tati several times over the last years in our museum festival to celebrate Erich Kästner's birthday, this year under the title of "Mobility". Therefore I am delighted that Tati is the first sign of life in our blog.
Read the article for yourself, those of you who are lucky enough to visit Paris in the near future please do visit the exhibition and send me a postcard which I can publish on our blog.
The blog lives!
So please send me more texts, ideas, photos, comments etc and I will publish them for all to see so that all can join in the pleasure of the EKG community!!
But first a brief report from Dresden:
Today I had a long meeting with our new "Kultur-Mayor" Dr. Lunau. He very kindly gave us the opportunity to present the activities of our literature house in Dresden. We discussed among other issues the past, present and future of the Erich Kästner museum, the importance of Erich Kästner for the people of Dresden, (Dresdens image in national and international city marketing terms and how EK could help). The importance of intercultural integration. Life long education from the very young to the very old, (who can be young at heart of course!!!) etc. I suggested that we try to develop the idea of a "Kästner Viertel" (Neustadt) in Dresden and that the EK museum festival be better integrated in the cultural politics and activities of the city.
Themes discussed: Virtualmuseum, Erich Kästner Rallye, Kästnermobil, Travelling micromuseum exhibition, interkulturelles forum, Pinguin Pen, Museums-Sommernacht, museumslounge, worshops, vortrage, szenische Lesungen.
And last but not least Dresden-Münich of course!
Ruairí O'Brien
Dresden 07.05.09


Der Mann, der den Gag demokratisierte


Eine Ausstellung in der Cinémathèque française feiert den großen Filmkomiker Jacques Tati
Gerhard Midding

Mehr als zweieinhalb Jahrzehnte nach seinem Tod (und zwei Jahre nach seinem 100. Geburtstag) schickt Jacques Tati sich erneut an, Paris in Besitz zu nehmen. Schon auf dem Weg von der Metro zur Cinémathèque francaise grüßt einen die vertraute Gestalt des hochgewachsenen Mannes mit Hut, Pfeife Regenmantel und Hochwasserhosen an jeder Ecke. In den nächsten Monaten wird man die französische Metropole auf den Spuren des großen Filmkomikers Tati (1907-1982) besichtigen können; man wird bei Führungen überprüfen können, wie sehr ihn die Architektur und der urbane Wandel faszinierten. Vor den Toren der Stadt lädt ein Nachbau der Villa Arpel zur Besichtigung ein, deren Bewohner einst in Tatis Film "Mein Onkel" die Segnungen der modernen Konsumgesellschaft fürchten lernten. Theaterinszenierungen und Konzerte sind dem Meister der Komödie gewidmet.
Es verlangt einige Kühnheit, gleich eine ganze Stadt als Teil einer Ausstellung zu annektieren. Stéphane Goudet und Macha Makeiff, die Kuratoren der vorzüglichen Tati-Ausstellung der Cinémathèque, tun es mit vollem Recht: Sie wissen Tati, den bekümmert-amüsierten Chronisten der Moderne, auf ihrer Seite. Es ist ein Vergnügen, eine Ausstellung zu durchwandern, die in jedem Winkel ihre genaue, liebevolle Kenntnis des Gegenstandes offenbart. Bereits im Gang zum Ausstellungsraum greifen die Kuratoren Tatis Befund einer immer uniformer werdenden Welt auf, indem sie dasselbe Hochhaus in Holland, Japan, Spanien und den USA auftauchen lassen. Im Grunde beginnt die Schau schon im Fahrstuhl, wo der arglose Besucher von den Geräuschen des ankommenden Zuges aus "Die Ferien des Monsieur Hulot" überrascht wird. Am Eingang haben Goudet und Makaieff auch an die Rastlosen gedacht, mit denen Tati indes wenig Geduld hatte: Wer glaubt, keine Muße zu haben, kann den Ausstellungsparcours im virtuellen Schnelldurchlauf bewältigen.
Aber was würde einem dabei alles entgehen! Goudet und Makaieff haben die Bild- und Klangfülle im Werk Tatis in ihrer Szenographie weitergedacht: Man darf sich hineingeworfen fühlen in einen imaginären Tati-Film, der zugleich eine Synthese seiner realen Filme ist. Das große Verdienst des Regisseurs ist es, den filmischen Gag demokratisiert zu haben: Jede Figur hat einen verdient. Der Besucher kann dies an sich selbst nachvollziehen: Wenn er wie das Ehepaar Arpel in "Mein Onkel" durch die Bullaugenfenster der Villa schaut, verwandelt sich sein Kopf in eine Pupille. Dem Moment der Gleichzeitigkeit, des tatiesken Nebeneinanders einer ganzen Vielzahl von Gags, tragen die Kuratoren Rechnung, indem sie den Zuschauerblick auf mehrere Monitore lenken. Einfühlsam schaffen sie Zusammenhänge.
Originalrequisiten aus Tatis Filmen gewinnen Doppelwertigkeit als cinephiler Fetisch und im Ensemble zeitgenössischen Designs. Sie stellen Tati als einen vielfach Verwandten dar und erweisen nicht nur den Quellen seiner Inspiration ihre Reverenz, etwa den Stummfilmkomikern, von denen er lernte, und den Architekten, deren Phantasie ihn ebenso faszinierte wie befremdete. Die Ausstellungsobjekte demonstrieren überdies, dass Künstlern wie Henri Cartier-Bresson, Raoul Dufy und Andy Warhol ganz ähnliche Dinge ins Auge fielen, wie sie auch den Regisseur beschäftigten. Im Katalog äußern sich Bewunderer über ihn, Regisseure wie Wes Anderson, Olivier Assayas und David Lynch, der Modeschöpfer Christian Lacroix und der Architekt Jean Nouvel.
Tatis Schaffen erzählen Goudet und Makaieff vom Ende her. Sie eröffnen die Schau mit seinen späten Filmen "Playtime" und "Trafic", in denen die Dekors der eigentliche Star sind. Den Weg von der noch beschaulich ländlichen Welt in "Tatis Schützenfest" bis zur hypermodernen Stadt legen sie in umgekehrter Reihenfolge zurück. Dabei scheuen sie nicht das Anekdotische, lassen aber im Zweifelsfall stets dem verschmitzt analytischen Blick den Vortritt. So wird die Hellsicht eines Urbanisten kenntlich, der nicht vergessen hat, dass er einmal ein neugieriges, begeisterungsfähiges Kind war. Tatis Befund des modernen Lebens ist eher wehmütig als kulturpessimistisch, seine Moral ist keine des Urteils, sondern eine der genauen Beobachtung. Und welchem Filmkünstler könnte man mehr vertrauen als einem, der von sich sagt, er habe sich beim Warten auf Flughäfen nie gelangweilt?
Die Ausstellung "Jacques Tati: Deux Temps, trois mouvements" ist noch bis 2. August in der Cinéma- thèque française in Paris zu sehen.
------------------------------
Foto: So kennen und lieben wir ihn: Monsieur Tati demonstriert Würde mit Hut, Pfeife, Regenmantel und Hochwasserhosen.
------------------------------
Foto: Es gibt eine Hölle auf Erden: Jacques Tati besieht sich in "Playtime" die Vereinzelung des arbeitenden Menschen.


Paris:

Zensur auf Filmplakaten - Jacques Tatis Pfeife musste weg
Aufgrund des Verbots Werbung für Tabakwaren zu machen, wurden kürzlich in Paris 2.000 Plakate einer Ausstellung über den französischen Meisterkomiker und Regisseur Jacques Tati zensiert. Das Filmplakat zeigte ursprünglich wie Tati mit einer Pfeife im Mund Fahrrad fuhr. Der Regisseur und Organisator der Ausstellung, Constantin Costa-Gavras, nannte die Zensur "absurd und lächerlich" und meinte, dass der Komiker sich darüber köstlich amüsiert hätte, da er in seinen Filmen die Pfeife nie angesteckt hatte. Bekannt geworden ist Jacques Tati unter anderem mit dem Film "Die Ferien des Monsieur Hulot", eine Filmposse aus dem Jahre 1953.

Mittwoch, 18. März 2009

Jahrestagung der Erich Kästner Gesellschaft 2009 in München

Ausschnitt aus dem Brief von Prof. Meier (Präsident) an den Preisträger des Erich Kästner Preises für Literatur, Andreas Steinhöfel v. 18.12.08:

"Sehr geehrter Herr Steinhöfel,

in großer Freude darf ich Ihnen nunmehr auch ganz offiziell mitteilen, dass die Erich Kästner Gesellschaft e.V. Ihr literarisches Schaffen mit dem
ERICH KÄSTNER PREIS FÜR LITERATUR
auszeichnen möchte. Dazu gratuliere ich Ihnen ganz herzlich. Es wäre für die Erich Kästner Gesellschaft eine große Ehre, wenn Sie diesen Preis annehmen würden. Bitte, teilen Sie mir dies mit. Die Preisverleihung soll im Rahmen unserer Mitgliederversammlung und unseres Erich Kästner Symposions (6. bis 8. März 2009)
am
Samstag, 7. März 2009, 18.00 Uhr
in der
Internationalen Jugendbibliothek
Schloss Blutenburg
München
stattfinden.
Der Erich Kästner Preis wird in unregelmäßigen Abständen verliehen. Die Preissumme beträgt 5000 Euro. Bisherige Preisträger waren Peter Rühmkorf (1979), Loriot/Vicco von Bülow (1984), Robert Gernhardt (1999), Tomi Ungerer (2003).
Intention der EKG ist es, die Auszeichnung an deutschsprachige Autoren zu vergeben, die im Sinne Erich Kästners herausragende schriftstellerische Werke mit zeitkritischen Zügen veröffentlicht haben.
Es wurde Ihnen, sehr geehrter Herr Steinhöfel, in wissenschaftlichen Rezensionen und in der Sekundärliteratur, schon mehrfach attestiert, dass Ihr literarisches Oeuvre diese Affinität zum Werk Kästners aufweist. Insofern gilt mein Dank ausdrücklich auch an die von der EKG eingesetzte Jury, darauf aufmerksam gemacht zu haben. Seien Sie versichert: Ihr Name ordnet sich würdig in die Galerie der bisherigen Preisträger ein.
Und ich freue mich auch deshalb, weil der Name Erich Kästner nicht nur in der „Tiefenstruktur“ (da denke ich an Ihre ideellen Bezüge), sondern auch in der „Oberflächenstruktur“ Ihrer vita eine nicht unbedeutende Rolle spielt: bereits zweimal wurde Ihnen das Erich Kästner Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung Berlin zuerkannt.
Also noch einmal: wir würden uns sehr freuen, könnten Sie sich zur Annahme des Preises entschließen..."...Prof. Meier




Hier ein paar Fotoeindrücke von dem schönen Abend:






Prof. Meier (li.) mit dem Preisträger 2009, Andreas Steinhöfel




Walter Sittler und Martin Mühleis erhielten eine mediale Auszeichnung für ihr Projekt

"Als ich ein kleiner Junge war"





die Laudatorinnen





















Gäste im Gespräch beim Abendessen und Wein















Frau Dr. Schleier im Gespräch mit Herrn Sittler.



















Stadtführung auf den Spuren Erich Kästners in München mit Dr. Andreas Bode
















Ausklang beim Mittagessen










kurzes Video Musiker

video



Für Video und Fotos ein Dank an Frau Nicolai !!